Elly-Heuss-Knapp Schule - Berufskolleg der Stadt Düsseldorf

Am Vormittag des 17.02.20 präsentierten Studierende aus der Mittelstufe der Fachschule ihre pädagogischen Projekte. Diese hatten sie mit Kindern und Jugendlichen aus Einrichtungen in und um Düsseldorf seit Beginn des Schuljahrs geplant, durchgeführt und schließlich in Portfolios dokumentiert. Beteiligt an dieser Veranstaltung waren die FSEM1 und FSEM2 (praxisintegrierte Ausbildung) sowie die FSEM3 (reguläre Ausbildung).

Die Studierenden funktionierten Aula, Musikraum, Konferenzraum und Gymnastikhalle der Elly-Heuss-Knapp-Schule in eine große Ausstellungsfläche um. Die über 50 aufgebauten Stände waren nach  verschiedenen Bildungsbereichen wie „Sprache und Kommunikation“ oder „technisch- naturwissenschaftliche Bildung“ räumlich angeordnet. Gäste der Ausstellung waren Anleitungen aus den beteiligten Einrichtungen, Klassen der Elly-Heuss-Knapp-Schule sowie interessierte Lehrer und Lehrerinnen.

Plakate, Photoalben, Videodokumentationen, mitgebrachte selbst erstellte Materialien oder gemeinsam an den einzelnen Ständen durchgeführte Aktionen gaben den Besuchern einen Einblick in die Vielfalt der Ausprägungen praktischer Projektarbeit im Bildungsgang für angehende Erzieherinnen und Erzieher an der Elly.

Der „Markt der Möglichkeiten“ bietet Studierenden mehrmals jährlich die Gelegenheit, ein weites Spektrum kreativer Ideen, methodischer Ansätze und Möglichkeiten des Kompetenzgewinns in der praktischen Bildungsarbeit mit Kindern und Jugendlichen dem interessierten Umfeld zu präsentieren. Dabei findet ein reger fachlicher Austausch zwischen den ausstellenden Studierenden und anderen Studierenden und Schülern sowie Lehrern und Anleitungen statt.

Text: Herr Gilewitz
Bild: Frau Kielhorn

 

Auch beim 8. Kita Bewegungscamp des Jugend- und Sportamtes der Stadt Düsseldorf waren die drei Erzieher-Unterstufenklasen der Elly mit ihren jeweiligen Fachlehrern für Bewegungserziehung dabei.

Weiterlesen: Das Kita-Bewegungscamp 2019

Bei strahlendem Sonnenschein wurde nach dem Gottesdienst und dem Festakt in der Aula im Garten des Selbstlernzentrums mit Familie, Freunden und Lehrkräften weiter gefeiert. Es war einer dieser besonderen Momente, in denen wir Lehrkräfte in strahlende Gesichter blicken und stolz sind auf die Entwicklung unserer Absolventen und Absolventinnen. Hier einige Impressionen.



Nur einige Tage später haben auch unsere Berufspraktikanten und Berufspraktikantinnen Ihre Kolloquien bestanden und damit ebenfalls den Berufsabschluss "staatlich anerkannter Erzieher / staatlich anerkannte Errzieherin" erhalten. 

Wir freuen uns, dass wir in diesem Schuljahr 76 Studierenden zu Ihrem Berufsabschluss gratulieren können. Viele von Ihnen haben zusätzlich noch die Fachhochschulreife erworben. 



Mit einem Zitat von Loris Malaguzzi (Reggio-Pädagogik) wollen wir uns von Ihnen verabschieden.
"Kinder brauchen einen jener etwas verrückten Erwachsenen, der den Wunsch hat, sich Fragen zu stellen und sich wie die Kinder in einen Detektiv und Forscher zu verwandeln.“ 

Bleibt wach, neugierig und achtsam in der Arbeit mit Kindern, Jugendlichen und Familien. 
Euer Fachschulteam

Unsere zukünftige Berufspraktikantenklasse

Der Vertiefungsbereich Bewegung umfasst eine dreitägige Reise nach Hachen.
Die Fahrt nach Hachen ist Bestandteil der Ausbildung „Bewegungsförderung in „Verein und Kita“, die die Elly-Heuss-Knapp-Schule in Kooperation mit dem Landessport NRW in der Erzieherausbildung im Vertiefungsbereich anbietet.
(Interessierte melden sich bitte bei Herrn Kromer)

Reisebericht: Hachen 27.05.-29.05.2019
Text: Caroline Mcheik, Jennifer Siepen FSEM2

Am Montag, den 27.05.2019, hat sich der Vertiefungsbereich Bewegung am Düsseldorfer Hauptbahnhof getroffen, um zum Sportzentrum nach Hachen zu fahren. Es haben die Mittel- und Unterstufen des Ausbildungsbereiches Erzieher, der Elly-Heuss-Knapp Schule partizipiert. Dort angekommen, sind die Zimmer verteilt, wichtige Angelegenheiten besprochen worden und anschließend ging es auch los mit dem Sport.

Erster Tag
Unser erster Tag fand in der Turnhalle statt, wobei vielfältige und abwechslungsreiche Aktivitäten angeboten wurden. Zunächst gaben Herr Potthast, Herr Kromer und Frau Kowalewski eine Einführung in Ringen und Raufen in der Perspektive Gewaltprävention. Unter anderem gab es eine große Auswahl an Bewegungsangeboten, die als Bewegungslandschaft konstruiert war. Man konnte balancieren, klettern und schaukeln. Wichtig dabei war, dass wir erkennen, welche Bereiche zur Kompetenzförderung beisteuern. Wir hatten ein scharfes Auge aufs Detail und probierten selber die Landschaft aus. Darauffolgend kamen Kinder im Alter von 7-10 Jahren, die eine Förderschule für geistige Entwicklung besuchen. Die Kinder haben schnell mit uns kommuniziert, getobt und sich eigenständig bewegt. Das war für uns ein Highlight! Die Bewegungseinheiten wurden erfolgreich von den Kindern absolviert. Das Abendprogramm wurde mit einer Wanderung durch den Wald gestaltet. Im Wald gab es Hindernisse und Aufgaben, die die „Kinder“ bewältigen sollten. Aufgrund der Dunkelheit war es ein besonderes Naturerlebnis und für die „Kinder“ eine großartige Herausforderung und Stärkung der eigenen Körperwahrnehmung.

Zweiter Tag
Am zweiten Tag sind wir zunächst Trampolin gesprungen, was für uns ein prägendes Ereignis darstellte. Diese Einheit verdeutlichte uns die Wichtigkeit der Gleichgewichtsregulation und Koordination für die kindliche Entwicklung. Oftmals zeigen sich auf einem Trampolin deutlich Entwicklungsschwierigkeiten, die sonst im Alltag unerkannt bleiben. Danach haben wir Bewegungseinheiten, die wir selbst geplant hatten, durchgeführt und intensiv reflektiert. Um die Prinzipien der Bewegungsentwicklung und ihrer Förderung von Kindern zu verstehen, haben wir wieder gelernt, uns wie Kinder zu bewegen. Wir rollten und krabbelten buchstäblich wie Babys und Kleinkinder. Wir setzten uns damit  auseinander, welche Rolle Wahrnehmen und Sich-Bewegen für die Entwicklung in den ersten Lebensjahren spielen.



Dritter Tag
Am Tag der Abreise, fand in der Turnhalle eine Einführung in rhythmische Bewegungserziehung und Bewegungstheater statt. So bewegten wir uns kreativ und vielfältig zu Musik. Orientiert am Kind, haben wir passende Angebote durchgeführt und reflektiert.  Zum Schluss haben wir gemeinsam den Wald erkundet, um unsere Sinne zu fordern und den Klängen des Waldes zu lauschen. Den Abschluss der Fahrt  bildete eine Reflexion der drei Tage. Wir besprachen, was wir innerhalb der drei Tage gelernt haben und für uns mitnehmen.

Ziele, die wir erreicht haben:

  • erlebnisreiche und ansprechende Bewegungsangebote nach den Vorgaben des Landessportbunds NRW und der Elly-Heuss-Knapp-Schule gestalten
  • mit Kindern Naturerfahrungen sammeln
  • Strategien und Methoden für die pädagogische Arbeit im Bildungsbereich Bewegung entwickeln
  • eine Bewegungslandschaft für Kindern mit besonderem Förderbedarf zu gestalten
  • Sicherheitsmaßnahmen in der Turnhalle und im Wald vertiefen

Wir bedanken uns für die tolle Fahrt nach Hachen!

Der länderübergreifende Lehrplan schreibt vor, dass der wechselseitige Bezug der beiden Lernorte Schule und Praxis integraler Bestandteil der Ausbildung für Erzieher und Erzieherinnen ist. Das erfordert von beiden Lernorten ein hohes Maß an Kooperationsarbeit. Wissen und Fertigkeiten erwerben Studierende an beiden Lernorten.


 „Nur gemeinsam kann es gelingen, eine Ausbildung zu gestalten und anzubieten, die sinnvoll zwischen Theorie und Praxis abgestimmt und qualitativ hochwertig ist.“ (www.fruehe-chancen.de/was-politik-leistet/lernort-praxis/programmueberblick/08.05.2015)

In der Elly-Heuss-Knapp-Schule kooperieren wir seit vielen Jahren auf vielfältige Weise mit dem Lernort Praxis. Es finden z.B. regelmäßige Sitzungen des Sozialpädagogischen Beirats statt, an dem Trägervertreter, Fachberatung und Leitungen zusammen mit Lehrkräften im Austausch „rund um die Ausbildung“ stehen.
Vor den Praktika werden Praxisanleitungen zu Anleitertreffen eingeladen. Wir begegnen uns in der Praxis bei unterschiedlichen Praxisbesuchen. Die Praxisleitfäden der Schule dienen als Grundlage für unsere Zusammenarbeit. Fachkräfte aus sozialpädagogischen Einrichtungen unterstützen uns u.a. auch bei der Durchführung praxisorientierter Workshops etc.
Gemeinsam mit den Trägern in und um Düsseldorf führen wir seit vielen Jahren Trägerinformationsveranstaltungen in der Schule durch. Die Träger erhalten die Möglichkeit sich unseren Studierenden der Mittel- und Unterstufen als möglicher Arbeitgeber im Rahmen des Berufspraktikums oder der PIA-Ausbildung vorzustellen. Gemeinsam wollen wir Fachkräfte gut ausbilden.
Im Plenum und in Kleingruppengesprächen besteht bei dieser Veranstaltung die Möglichkeit, relevante Fragen der Studierenden zu besprechen wie z.B. Anzahl der BP-Stellen, bzw. Pia-Stellen, Bewerbungsverfahren, Tarife etc. und Ihre trägerspezifischen Vorteile und Schwerpunkte darzustellen.


In diesem Jahr besuchten uns am 30. Oktober 2018 folgende Träger:

  • Stadt Düsseldorf
  • Stadt Meerbusch
  • Diakonie Düsseldorf
  • Deutsches Rotes Kreuz DRK Düsseldorf
  • Arbeiterwohlfahrt Düsseldorf, AWO Neuss, AWO Niederrhein
  • SKFM Düsseldorf
  • CARITAS Düsseldorf
  • PME Familienservice
  • Düsseldorfer Elterninitiativen
  • Pinoccio e.V. Solingen
  • Landschaftsverband Rheinland LVR
  • Villa Luna
  • Evangelisches Jugend und Fürsorgewerk
  • Seelsorgeeinheit Düsseldorf
  • Kinderhut